Mit ‘Arzneimittel’ getaggte Artikel

Opium: Arznei und Droge

Samstag, 08. Januar 2011

Aus der Kultur- und Rauschpflanze wird Morphin gewonnen. Der Stoff ist heute aus der Schmerztherapie nicht mehr wegzudenken

König Mithridates VI. von Pontos, einer Region am Schwarzen Meer, entwickelte im ersten Jahrhundert vor Christus ein opiumhaltiges Heilmittel, das er Theriak nannte. „Die Arznei konnte neben Opium und Schlangenfleisch auch Würzkräuter, Wurzeln, Honig und Wein enthalten – bis zu 400 Zutaten.

Ursprünglich wurde sie bei verschiedenen Giften als Gegenmittel eingesetzt“, sagt Dr. Ursula Barthlen, Apothekerin aus Dußlingen. Rund hundert Jahre später verlangte der römische Kaiser Hadrian von seinem Leibarzt wegen Liebeskummers eine tödliche Dosis Opium. Doch der Mediziner fühlte sich an den Eid des Hippokrates gebunden, Arzneien nie zum Schaden eines Menschen anzuwenden, und beging Selbstmord.
Fluch und Segen: Die Inhaltsstoffe des Schlafmohns befreien Schmerzpatienten von ihren Qualen und sind zugleich todbringendes Gift. „Schon die Menschen in der Steinzeit bedienten sich des Mohnsamens, um Schmerzen erträglicher zu machen“, erzählt Annette Schiffner, Leiterin des Brandenburgischen Apothekenmuseums. „Und noch im 19. Jahrhundert verabreichten Eltern ihren Kindern gemahlenen Mohn, um sie zum Schlafen zu bringen.“

Auslöser für zwei Kriege

Der Missbrauch der Pflanze ist seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Besonders die Chinesen frönten dem Laster des Opiumrauchens. Den Stoff lieferten die Briten aus Bengalen (heute Ostindien und Bangladesch) ins Reich der Mitte.
Als China im 19. Jahrhundert den Handel mit der Droge verbot, stand das den wirtschaftlichen Interessen der Briten entgegen. Dieser Konflikt löste die Opiumkriege (1839 bis 1842 und 1856 bis 1860) aus, die mit Niederlagen Chinas endeten.

Um Rohopium zu gewinnen, ritzen die Bauern die unreifen Samenkapseln des Schlafmohns an und ernten den ausgetretenen Milchsaft, sobald er bräunlich wird. Daraus gibt es in der Apotheke gegen Vorlage eines Betäubungsmittelrezepts eine Tinktur, früher als Laudanum bekannt. „Heute wird sie nur noch selten bei schwerem Durchfall verschrieben“, sagt Barthlen.

1804 gelang es dem 21-jährigen Apothekergehilfen Friedrich Wilhelm Sertürner, aus dem Mohnsaft das „betäubende Prinzip“ zu gewinnen. Den Stoff nannte er Morphium – nach Morpheus, dem griechischen Gott der Träume. Mit seiner Entdeckung, aus einer Pflanze einen einzelnen Wirkstoff zu isolieren, löste Sertürner in der Wissenschaft eine Revolution aus.

Die bald darauf einsetzende Gewinnung von Arzneistoffen aus Pflanzen in großem Stil war die Geburtsstunde der Pharmaindustrie. Neben Morphin, wie der Wirkstoff heute heißt, enthält Mohn hochwirksame Bestandteile, etwa Codein gegen Hustenreiz. Nachteile des Morphins sind die schweren Nebenwirkungen und die Suchtgefahr. Am Vorbild seiner chemischen Struktur wollten Pharmazeuten weniger gefährliche Arzneistoffe entwickeln.

Strenge Kontrolle

Besonders die Abhängigkeitsgefahr war von jeher ein Problem. Anfang des 20. Jahrhunderts zwang immenser Missbrauch die Regierungen zum Handeln. „Infolge des internationalen Opiumabkommens von 1912 wurde zwölf Jahre später innerhalb des deutschen Reichsgesundheitsamts eine Opiumabteilung geschaffen. 1952 entwickelte sich daraus die Bundesopiumstelle, heute Teil des Bundesinstituts für Arznei mittel und Medizinprodukte“, erklärt Maik Pommer vom BfArM.

Das Amt überwacht sämtliche Verordnungen von Betäubungsmitteln. Das umständliche Prozedere mit dem dreiteiligen Rezept – jeweils ein Beleg für den Arzt, den Apotheker und die Krankenkasse beziehungsweise den Privatpatienten – hat durchaus seinen Sinn, wie Pommer erläutert: „Wir wollen eine gezielte Versorgung ermöglichen, aber zu gleich eine gefährliche Überversorgung und die missbräuchliche Anwendung verhindern.“

08.06.2011, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

Apotheken Umschau

Hilfe bei der Rauchentwöhnung, Nicorette Inhaler

Sonntag, 06. Dezember 2009
Nicorette Inhaler

Nicorette Inhaler

Drängeln unter Heizpilzen, Stehen innerhalb gelber Klebeband-Rechtecke oder in Glaskabinen zur Schau gestellt werden, war Rauchen bisher lediglich ungesund, hat es nun auch deutlich an Glanz verloren. Für ausgeprägte Rebellen eine Möglichkeit Widerstand gegen Bevormundung zu demonstrieren, für den Rest eher ein weiterer Grund aufzuhören.

Ohne jemanden bevormunden zu wollen, besitze ich auch als Nichtraucher ein großes Eigeninteresse an einer rauchfreieren Umwelt. Deshalb ist unser Kracher de Woche diesmal ein Hilfsmittel zur Rauchentwöhnung. In unserer Online Apotheke bekommen Sie diese Woche Nicorette Inhaler, die Packung mit 42 Patronen, für nur 18,50 Euro. Die Anwendung ist denkbar einfach. Durch Inhalation wird Nikotin aus der Kunststoffschicht gelöst und über die Mundschleimhaut in den Körper aufgenommen. Dadurch sinkt das Verlangen nach einer Zigarette und die Entzugserscheinungen werden gemildert. Vorteil: Das Nikotin selbst trägt kaum zu den gesundheitlichen Gefahren des Zigarettenrauchens bei, da Erkrankungen wie Lungenkrebs oder Emphysem von den anderen Rauchinhaltsstoffen, wie Teer und Kohlenmonoxid, verursacht werden.

Und denken Sie daran, Nichtraucher leben nicht nur gesünder, sondern müssen auch nicht in Glaskästen stehen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine erfolgreiche und nicht allzu unangenehme Rauchentwöhnung.

Talcid gegen Sodbrennen

Samstag, 05. Dezember 2009
Talcid

Talcid

Stressig und hektisch, so empfinden nach einer Umfrage des Magazins “Reader’s Digest” 36 Prozent der Deutschen die Weihnachtszeit. Und wem das Einkaufen der Geschenke, das Backen der Weihnachtsplätzchen, das Schmücken des Baumes und die Vorbereitungen in der Küche noch nicht auf den Magen geschlagen ist, steht noch vor der Herausforderung, die vielen fettigen und süßen Mahlzeiten verdauen zu müssen. Kein Wunder, dass sich in dieser Zeit der Magen häufiger mal zur Wehr setzt. Sodbrennen kann eine Folge dieser Umstände sein. So ein gelegentliches Sodbrennen ist zwar unangenehm aber unbedenklich und kann mit Hausmitteln oder rezeptfreien Medikamenten aus unserer Online Apotheke behandelt werden.

Ein Medikament, das sich besonders gut im Einsatz gegen Sodbrennen bewährt hat, ist Talcid. Durch eine schnelle Bindung der überschüssigen Magensäure lindert das Medikament die Symptome von stressbedingten Magenproblemen. Bei Sodbrennen raten wir Ihnen im Normalfall natürlich sich gesund zu ernähren und unnötigen Stress zu vermeiden, doch wer kann oder möchte das in der Weihnachtszeit? Entsprechend meiner Einleitung bietet unsere Apotheke Talcid als Kracher der Woche an. Die  Packung mit 50 Kautabletten kostet dadurch nur 5,50 Euro.

Mit diesem letzten Kracher im Jahr 2009 wünsche ich Ihnen einen stressfreien und gesunden Start ins neue Jahr.

Bei Kratzen im Hals: MEDITONSIN Lösung

Freitag, 04. Dezember 2009
MEDITONSIN Lösung

MEDITONSIN Lösung

Dieses Wochenende hat es mich endgültig erwischt. Erst ein leichtes Kratzen im Hals und dann das komplette Packet mit Husten, Schnupfen, Kopf- und Halsschmerzen. Diesmal hatte ich leider nicht sofort reagiert,  denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich bei den ersten Anzeichen einer Erkältung der Verlauf noch leicht beeinflussen lässt. Vor allem Stressreduktion hilft meinem Körper sich leichter gegen die herannahende Erkältung wappnen zu können. Natürlich ist es eine Glaubensfrage, aber auch homöopathische Mittel können den Körper darin unterstützen.

Nicht ganz zufällig bieten wir diese Woche etwas Entsprechendes in unserem Live-Shop an: Meditonsin. Als homöopathisches Komplexmittel enthält es drei natürliche exakt aufeinander abgestimmte Wirkstoffe. Diese geben auf komplexe und gezielte Weise dem Organismus Signale, die körpereigenen Selbstheilungskräfte anzukurbeln, wodurch sich der Körper besser gegen die Erkältungserreger wehren kann. Nach den Erfahrungsberichten auf unserer Webseite eignet sich Meditonsin vor allem in der Vorläuferphase und bei Erkältungsbeginn. Nach Herstellerangaben wirkt das Mittel aber auch während der gesamten Erkältung.

Spüren Sie schon ein Kratzen im Hals? Dann lehnen Sie sich einfach mal zurück, entspannen Sie sich und bestellen am besten gleich unseren Kracher der Woche. Das 70g Fläschchen Meditonsin gibt es in unserer Online Apotheke diese Woche für nur 9,70 Euro.

Wick Medinait Erkältungssirup für die Nacht

Dienstag, 01. Dezember 2009
Wick Medinait Erkältungs-Sirup für die Nacht

Wick Medinait Erkältungs-Sirup für die Nacht

Wer kennt es nicht, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, Husten und eine verstopfte Nase. Eine Erkältung, auch grippaler Infekt genannt, kann ganz schön nerven. Die Viren, die diese Infektion der oberen Luftwege hervorrufen, lassen sich so leicht auf andere Menschen übertragen, dass  es nur eine Frage der Zeit ist, bis es einen das nächste Mal erwischt. Umso besser, dass es wirksame Medikamente dagegen gibt.

Eines davon ist der WICK MediNait Erkältungssirup für die Nacht. Das beliebte Medikament aus dem Hause WICK greift im Kampf gegen die Erkältungsbeschwerden auf die Wirkstoffe Paracetamol, Guaifenesin, Phenylephrinhydrochlorid und Ascorbinsäure zurück. Auch wenn es sich für die meisten von uns hierbei um spanische Dörfer handelt, so bestätigen die Meinungen und Bewertungen auf unserer Webseite dieser Wirkstoffzusammenstellung eine hohe Wirksamkeit.

Wer diese Woche unter einer Erkältung leidet hat Glück im Unglück. Unsere Online Apotheke bietet in der laufenden Woche den Erkältungssirup als Kracher der Woche an. Das heißt, eine begrenzte Anzahl der 180 ml Flaschen werden zu dem extrem günstigen Preis von 7,25 Euro verkauft.